Ob Anfänger oder erfahrener Spieler – wahrscheinlich musstest du schon einmal innehalten und versuchen, die Bedeutung bestimmter Wettquoten für deine Wette und damit deine Gewinnchancen zu verstehen. Und wahrscheinlich warst du auch schon mal verwirrt, weil Wettquoten weltweit unterschiedlich dargestellt werden.
Wir verstehen das – es ist verwirrend! Deshalb haben wir diesen praktischen Leitfaden erstellt, der dir hilft, deine Gewinnchancen zu berechnen, egal wo auf der Welt du dich befindest oder bei wem du wettest.
Fangen wir mit dem Einfachen an: Quoten geben die Wahrscheinlichkeit eines bestimmten Ergebnisses an. Bei Sportwetten hat jedes Team bestimmte Quoten, die von der Sportwettplattform festgelegt werden. Diese Quoten geben die Wahrscheinlichkeit an, mit der das jeweilige Team das Ereignis gewinnt. Bei einer Wette zwischen zwei Teams gilt das Team mit den besseren Quoten als Favorit, das Team mit den schlechteren Quoten als Außenseiter.
Contents
- 1 Eine Einführung in Wettquoten
- 2 Was Wettquoten abbilden
- 3 Die Bedeutung der impliziten Wahrscheinlichkeit
- 4 So berechnest du mithilfe von Quoten die Wahrscheinlichkeit einer Wette oder eines Ereignisses
- 5 Der Vorteil des Buchmachers
- 6 Quoten und Prozentsätze
- 7 Warum spielen Quoten bei Sportwetten eine Rolle?
- 8 Berechnung des potenziellen Gewinns
- 9 Fazit
Eine Einführung in Wettquoten
Wettquoten mögen auf den ersten Blick verwirrend erscheinen, aber um beim Wetten erfolgreich zu sein, musst du verstehen, was sie bedeuten. Wettquoten lassen sich folgendermaßen erklären:
- Was Quoten abbilden
- Wie du Quoten wieder in reine Chancen/Wahrscheinlichkeiten umrechnest
- Wie du deine potenziellen Gewinne vor dem Platzieren deiner Wette berechnen kannst
- Die durch die Quoten implizierte Marge ist der Vorteil des Buchmachers bzw. die impliziten Kosten für das Platzieren einer Wette.
Stehen die Quoten für beide Teams gleich (1:1), haben beide Teams die gleichen Gewinnchancen. Bei einer Quote von 2:1 für Team A ist die Gewinnwahrscheinlichkeit für Team B doppelt so hoch. Bei einer Quote von 10:1 für Team A ist die Gewinnwahrscheinlichkeit für Team B zehnmal so hoch.
Keine Sorge, falls du noch nicht so viel Erfahrung mit Wetten hast – es ist viel einfacher, als du denkst. Obwohl Cloudbet verschiedene Quotenformate anbietet, verwenden wir Dezimalquoten, da diese am einfachsten zu verstehen und am weitesten verbreitet sind.
Was Wettquoten abbilden
Angenommen, Alexander Zverev trifft in Wimbledon auf Roger Federer und ihre Bilanz im direkten Vergleich sieht wie folgt aus:
Alexander Zverev – 4 Siege
Roger Federer – 6 Siege
Gesamtzahl der direkten Begegnungen – 10
Sie sind also 10 Mal gegeneinander angetreten, wobei Federer 6 und Zverev 4 Siege errungen hat. Aus diesen grundlegenden Statistiken lassen sich folgende Aussagen ableiten:
Roger Federer gewann 6 von 10 Spielen – daraus lässt sich ableiten, dass seine Chance, Alexander Zverev zu schlagen, im Durchschnitt bei 60 % liegt, was einer Wahrscheinlichkeit (p) von 0,6 entspricht.
Zverev hat 4 von 10 Spielen gewonnen – daraus ergibt sich eine durchschnittliche Gewinnchance von 40 %, also eine Wahrscheinlichkeit (p) von 0,4.
0,4 + 0,6 = 1,0 – was einer Wahrscheinlichkeit (p) von 1, oder einem sicheren Ausgang, entspricht.
Einer der beiden Spieler wird definitiv gewinnen, was zwar offensichtlich erscheint, aber dennoch wichtig zu verstehen ist.
Die Wahrscheinlichkeitsrechnung beantwortet die Frage, wie wahrscheinlich ein Ereignis ist, während Wettquoten lediglich die Frage beantworten, wie oft dieses Ereignis eintreten wird. Rechnen wir also die Wahrscheinlichkeit des nächsten hypothetischen Spiels zwischen Federer und Zverev in Quoten um, basierend allein auf ihren bekannten bisherigen Begegnungen.
Die Bedeutung der impliziten Wahrscheinlichkeit
Die implizite Wahrscheinlichkeit ist ein wichtiger Parameter bei verschiedenen Transaktionen, darunter auch bei Sportwetten. Es handlet sich um die Umrechnung herkömmlicher Quoten in einen Prozentsatz.
Allerdings wird dabei auch der Hausvorteil berücksichtigt und herausgerechnet, um die „wahren Quoten“ für ein bestimmtes Ereignis zu ermitteln. Mit einer einfachen Berechnung lassen sich alle Arten von Quoten, wie z. B. Seiten, Moneylines , Futures und Gesamtquoten, in implizite Wahrscheinlichkeiten umrechnen.
Die implizite Wahrscheinlichkeit lässt sich am Beispiel eines klassischen Münzwurfs veranschaulichen.
Angenommen, du und dein Freund werft eine Münze. Ihr beide erhalten eine Auszahlung von 1:1 (+100) auf die gewählte Seite (Kopf oder Zahl) und setzen 100 € pro Wurf.
Jedes Mal, wenn die Münze auf Kopf landet, bekommst du 100 $. Jedes Mal, wenn die Münze auf Zahl landet, bekommst dein Freund 100 $. Die implizite Wahrscheinlichkeit für jede Münzseite beträgt 100 $/200 $, also 50 %.
Du addierst deinen ursprünglichen Einsatz zu deinem Gewinn und erreichst die Auszahlung von 200 $. Das bedeutet, dass du für jeden Einsatz von 100 $ hoffst, 50 % von 200 $, also 100 $, zurückzuerhalten. Die Gewinnchancen liegen somit bei 50/50.
Bei Sportwetten bedeutet der Hausvorteil, dass die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten einer Gruppe von Ereignissen insgesamt über 100 % liegt. Dieser Betrag über 100 % ist der erwartete Gewinn des Buchmachers.
So berechnest du mithilfe von Quoten die Wahrscheinlichkeit einer Wette oder eines Ereignisses
Mit einer einfachen Formel kannst du die Wahrscheinlichkeit eines Sportwettenereignisses oder die implizite Wahrscheinlichkeit berechnen. Dazu musst du lediglich die Quote in einen Prozentsatz umrechnen.
Bei positiven Quoten entspricht dies 100/(Quote + 100). Bei negativen Quoten entspricht dies Quote/(Quote – 100).
Schauen wir uns das folgende Beispiel an:
New York Yankees +120: 100/(120 + 100) = 0,4545 oder 45 %
Los Angeles Lakers -120: -110/(-120 – 100) = 0,5 oder 50 %
Aus dem obigen Beispiel geht hervor, dass die implizierte Wahrscheinlichkeit bei den Los Angeles Lakers höher ist (50 %). Es ist sinnvoll, auf dasselbe Team zu setzen, wenn du der Meinung bist, dass es unterschätzt wurde.
Der Vorteil des Buchmachers
Bei Sportwetten bedeutet der Hausvorteil, dass die implizite Wahrscheinlichkeit immer über 100 % liegt. Gleichzeitig entspricht die Gesamtsumme von über 100 % dem Vorteil des Buchmachers bzw. seinem potenziellen Gewinn.
Hier ist ein Beispiel für ein American-Football-Spiel, das anhand von Punkt-Spreads dargestellt wird:
Dallas Cowboys: -2,5 (1,85)
New England Patriots: +2,5 (1,85)
Wenn du eine Wette in Höhe von 110 $ auf die Cowboys mit -2,5 platzierst, rechnest du im Falle einer Niederlage mit einer Auszahlung von 0 $ und im Falle eines Sieges mit 203 $.
Wenn du 110 $ auf die Cowboys mit einer Quote von -2,5 platzierst, erhältst du im Verlustfall 0 $ und im Gewinnfall 203 $.
Da es zwei mögliche Ergebnisse gibt, teilst du den Einsatz durch die Gesamtauszahlung, um die implizite Wahrscheinlichkeit zu berechnen.
Dallas Cowboys: 110 $ / 203 $ = 0,541 bzw. 54,1 %
New England Patriots: 110 $ / 203 $ = 0,541 bzw. 54,1 %
Wenn du beide Ergebnisse addierst, ergibt sich ein Wert von 108,2 %. Das bedeutet, dass du bei Wetten auf beide Teams 108,2 $ einsetzen müsstest, um 100 $ zu gewinnen.
Dieser Aufschlag von über 100 % hat in der Wettwelt verschiedene Bezeichnungen. In den USA ist er als „Vig“ oder „Juice“ bekannt, in Großbritannien als „Margin“. Der Cloudbet-Blog hat ausführlich darüber geschrieben und unter anderem erklärt, was eine Marge ist.
Aus des Sicht eines Sportwetters ist es entscheidend, die Höhe des Vigs bzw. der Margin zu kennen und zu verstehen, um die Bankroll zu schützen oder zumindest optimal zu nutzen. Im obigen Beispiel sind 8 % ein beträchtlicher Betrag – manche Buchmacher verlangen aber regelmäßig mehr.
Berechnung der Marge – die Kosten für das Platzieren einer Wette
In unserem Markt ergibt die Summe der Wahrscheinlichkeiten für beide Ergebnisse 1 oder 100 %, was einem fairen Markt entspricht. Dasselbe gilt für einen Münzwurf: Kopf und Zahl haben jeweils eine Wahrscheinlichkeit von 0,5 bzw. 50 %, wobei jedes Ergebnis eine 100%ige Chance hat.
Wenn du gegen einen Freund wettest, hat keiner von euch einen Vorteil. Kurzfristig entscheidet das Glück über Sieg oder Niederlage, langfristig gleicht sich der Durchschnitt durch das Gesetz der großen Zahlen jedoch aus.
Wenn du bei einem Buchmacher wettest, solltest du verstehen, dass dieser für die Annahme von Wetten Geld verdienen möchte. Je höher die Marge oder Vig, desto geringer deine theoretische Rendite. Entscheidend ist, dass die Höhe dieser Marge von Buchmacher zu Buchmacher stark variiert, und die meisten Buchmacher möchten nicht, dass ihre Kunden dies verstehen.
Cloudbet bietet in der Regel Wettquoten mit einer Marge von nur 2 % an, was äußerst wettbewerbsfähig ist, da der Branchendurchschnitt bei etwa 10 % liegt. Das bedeutet eine um 8 % höhere Rendite.
Wir verwenden diese Formel, um die Marge zu berechnen, indem wir im Wesentlichen die Quoten wieder in Wahrscheinlichkeiten umrechnen und diese addieren:
- (1/Dezimalquote Option A) x 100 + (1/Dezimalquote Option B) x 100
Quoten und Prozentsätze
Die Wahrscheinlichkeit kann auf eine der folgenden Arten dargestellt werden: als Wahrscheinlichkeit oder als Quote. Die Wahrscheinlichkeit für das Eintreten eines bestimmten Ereignisses ist der Anteil der Fälle, in denen dieses Ereignis voraussichtlich eintritt, wenn mehrere Versuche unternommen werden. Die Wahrscheinlichkeit wir in Werten zwischen 0 und 1 ausgedrückt. Die Quote hingegen wird als das Verhältnis der Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Ereignisses zur Wahrscheinlichkeit, dass es nicht auftritt, angegeben.
Eine Wahrscheinlichkeit von 0 entspricht einer Quote von 0. Die Wahrscheinlichkeiten von 0 bis 0,5 entsprechen den Quoten unter 1,0. Eine Wahrscheinlichkeit von 0,5 entspricht einer Quote von 1,0.
Wenn die Wahrscheinlichkeit von 0,5 auf 1,0 steigt, steigt auch die Quote von 1,0 auf unendlich. Beispielsweise entspricht eine Wahrscheinlichkeit von 0,75 einer Quote von 75:25, 3:1 oder 3,0. Bei sehr hohen Quoten, wie z. B. 1.000.000:1, liegt die Wahrscheinlichkeit nahe bei 1,0. Wenn die Quote niedrig ist, z. B. 1 zu 1.000.000, ist auch die Wahrscheinlichkeit vernachlässigbar, oder nahe 0.
Wie Bruchquoten funktionieren
Bruchquoten sind typisch für den europäischen Sportwettenmarkt, einschließlich Großbritannien und Irland. Diese Quoten sind mit am einfachsten zu verstehen, da der mögliche Gewinn als Bruchteil des Einsatzes angegeben wird. Gleichzeitig gibt der Nenner den Einsatzbetrag an, während der Zähler den Betrag angibt, den du bei einem Gewinn erhältst.
Beispielsweise bedeutet eine Quote von 1/1, dass du bei einem erfolgreichen Einsatz von 10 $ einen Betrag von 20 $ zurückerhältst. Bei einem Gewinneinsatz von 10 $ auf ein Spiel mit einer Quote von 5/1 erhältst du insgesamt 60 $. Zur Berechnung von Bruchquoten kannst du die folgende Formel verwenden:
- ((Einsatz/Nenner) x Zähler) + Einsatz = Gesamtertrag oder (10 x 5) + 10 = 60
Wie funktionieren Dezimalquoten
Dezimalquoten sind auch in Europa, Australien und Kanada üblich. Sie geben an, wie viel Prozent deines Einsatzes du im Gewinnfall zurückerhältst. Beispielsweise bedeutet eine Wette mit einer Quote von 3,0, dass du im Gewinnfall das Dreifache deines Einsatzes gewinnst. Anders ausgedrückt: du erhältst 3 $ für jeden eingesetzten 1 $.
Ein Beispiel ist ein Hockeyspiel mit einer Quote von 8,0 für einen Sieg von Team A. Ein Einsatz von 10 $ bei einer Quote von 8,0 führt zu einer Auszahlung von 80 $, wobei 70 $ von der Plattform gewonnen und dein Einsatz von 10 $ zurückerstattet werden.
Zur Berechnung kannst du folgende Formel verwenden:
- Quote × Einsatz = Gewinn oder 8,0 × 10 $ = 80 $
Wettende können den Gesamtgewinn mit folgender Formel berechnen:
- (Quote x Einsatz) – Einsatz = Gesamtgewinn oder (8,0 x 10 $) – 10 $ = 70 $
Wie amerikanische Quoten (Moneyline) funktionieren
Amerikanische oder Moneyline-Quoten unterscheiden sich etwas von anderen Wettarten und sind für Sportwettende leicht erkennbar. Erstenst steht bei den Quoten vor der Hauptzahl ein (+) oder (-). Die Quoten werden immer in 100er-Schritten angegeben. Eine Quote von 1:1 wird als +100 ausgedrückt, was bedeutet, dass du für jeden eingesetzten 1 $ im Gewinnfall 1 $ zurückbekommst. Wenn du auf die Green Bay Packers wetten möchtest, solltest du Folgendes wissen:
- Ein (+) vor der Quote bedeutet, dass du bei einem Einsatz von 100 $ eine Auszahlung von über 100 $ erhältst (auch als positive amerikanische Quote bezeichnet).
- Ein (-) vor der Quote bedeutet, dass du mehr als 100 $ setzen müssen, um 100 $ zu gewinnen (auch als negative amerikanische Quote bezeichnet).
Mit deinem jetzigen Wissen über Wettquoten kannst du:
- Die Wahrscheinlichkeit berechnen, die sich aus der Kopf-an-Kopf-Form ergibt
- Quoten in Dezimalquoten umwandeln und umgekehrt
- Die Rendite deines Einsatzes anhand von Dezimalquoten berechnen
- Die durch die Quote implizierte Marge ermitteln – im Wesentlichen die Kosten für das Platzieren einer Wette
- Die Gewinnspannen der verschiedenen Buchmacher vergleichen, um herauszufinden, wo du deinen Gewinn maximieren kannst.
Warum spielen Quoten bei Sportwetten eine Rolle?
Die Quoten spielen bei der Auswahl eines Sportwettenanbieters eine wichtige Rolle, da sie sich auf deine Bankroll auswirken. Wenn du eine Online-Sportwettenplattform mit niedrigen Quoten wählst, verschwendest bei jeder Wette Bargeld.
Stellen wir uns vor, du setzt auf einer bestimmten Plattform 10 $ auf die Moneyline von Team A mit einer Quote von -200. Wenn du die Wette gewinnst, bekommst du 5 $. Wenn du genauer hinschaust und denselben Einsatz mit einer Quote von -175 bei einem anderen Sportwettenanbieter findest, würdest du 6 $ erhalten. Wenn du die Wettquoten verstehst, kannst du die günstigsten Quoten für ein bestimmtes Ereignis auswählen und damit bessere Gewinnchancen erhalten.
Wie funktionieren Plus- und Minus-Quoten?
Bei einer Wettlinie zwischen zwei Teams hat die Mannschaft, die als Sieger gilt – der Favorit – eine negative Quote. Das bedeutet, dass du im Gewinnfall für jeden Dollar, den du setzt, weniger als einen Dollar erhältst. Die Mannschaft, die als Verlierer gilt – der Außenseiter – erhält positive Quoten. Anders ausgedrückt: Im Gewinnfall erhältst du für jeden eingesetzten Dollar mehr als einen Dollar zurück.
Was bedeuten die Quoten von +100 und -100?
Eine Quote von +100 bedeutet einen 1:1-Gewinn. Für jeden Dollar, den du auf ein Team mit einer Quote von +100 setzt, erhältst du 1 $ zurück. Konkret bedeutet das, dass du bei einem Einsatz von 10 $ bei einer Quote von +100 einen Betrag von 10 $ erhältst, falls die Wette gewinnt. Sind beide Teams gleich stark, liegt die Moneyline-Quote bei +100.
Auf der anderen Seiten ist bei einer Quote von -100 das Team mit der negativen Quote der Favorit. Die negative Zahl zeigt an, wie viel du setzen müsstest, um 100 $ zu gewinnen.
Wetten auf negative Quoten
Negative Quoten deuten auf die Favoriten-Teams. Wenn du auf den Favoriten wettest, bedeutet das in der Regel einen geringeren Gewinn als ein riskanteres Wetten auf ein Team mit positiven Quoten. Beispielsweise würde eine Wette von 100 $ auf eine Quote von +200 einen Gewinn von 200 $ einbringen. Bei einer Quote von -200 hingegen müsstest du 200 $ setzen, um den Einsatz von 100 $ zurück zu erhalten.
Berechnung des potenziellen Gewinns
Bevor du die möglichen Gewinne berechnest, musst du zwischen Wetten mit positiven Quoten und Wetten mit negativen Quoten unterscheiden. Im Allgemeinen wird folgende Formel verwendet:
- Potenzieller Gewinn = Einsatz x (Quote/100)
Hier ist ein konkretes Beispiel:
- 15 $ Einsatz bei +120
- $15 x (120/100) =
- 15 $ × 1,2 = 18 $
- Potenzieller Gewinn = 18 $
- Potenzielle Auszahlung = Gewinn + Einsatz = 18 $ + 15 $ = 33 $
Bei negativen Moneyline-Quoten kannst du dieselbe Formel wie oben verwenden und die Berechnung wie folgt durchführen:
- 10 $ Einsatz bei -150
- 10 $ / (150/100) =
- 10 $ / 1,5 = 6,66 $
- Potenzieller Gewinn = 6.66 $
- Potenzielle Auszahlung = Gewinn + Einsatz = 6.66 $ + 10 $ = 16.66 $
Fazit
Wenn du in die Welt der Sportwetten einsteigen möchtest, ist es wichtig, dass du die verschiedenen Quotenarten verstehst, darunter Spread-Wetten, Kombiwetten (Akkumulatorwetten), Propositionswetten und ähnliches. Sobald du die gängigsten Quotenformate (Dezimal-, Bruch- und amerikanische Quoten) beherrschst, wirst du feststellen, dass der Buchmacher unabhängig von der gewählten Quotenart immer einen kleinen Vorteil hat. Betrachte dies als den Preis, den du für deine Wette zahlen musst – oder als die Kosten, die entstehen, wenn du das Risiko deiner Position beim Buchmacher eingehst.
Lass dich davon nicht von deinem Wettabenteuer abhalten, sondern behalte dies im Hinterkopf und suche nach Buchmachern mit besseren Quoten. Solange du einen kühlen Kopf bewahrst und dich auf die Zahlen – und hoffentlich deine wachsende Bankroll – konzentrierst, ist beim Online-Wetten alles möglich.
Mögen die Chancen für immer zu deinen Gunsten stehen.


